Me-Time!

Jeder braucht sie, aber nicht jedem ist es bewusst. 

Für mich ist meine Me-Time heilig. Allerdings musste ich das auch erst lernen. 

Viele Menschen denken, sie könnten mit sich allein nichts anstellen, oder empfinden beim Allein-Sein Einsamkeit.

Aber das ist es ganz und gar nicht. 

Me-Time ist eines der Hauptkriterien des Glücklich-Seins.

Ohne sie, wäre ich vermutlich schon zum Zombie mutiert. Ich bin zwar ein geselliger Mensch, aber ich liebe es auch unheimlich, Zeit mit mir allein zu verbringen. 

Jetzt fragen sich wahrscheinlich einige: Was macht die, wenn sie es liebt, Zeit mit sich zu verbringen. 

Dazu komme ich später. Was ich für unglaublich wichtig halte, ist überhaupt erstmal ALLEIN sein zu können. 

Ich bin der Meinung, dass der der mit sich allein sein kann, ohne sich einsam zu fühlen eine ordentliche Portion Selbstliebe besitzt. Und Selbstliebe ist eben so so so so bedeutend wichtig um Einsamkeit erst gar keine Chance zu geben. 

Schließlich bist DU ja der Mensch mit dem Du jede Sekunde Deines Lebens, vom ersten bis zum letzten Atemzug, zusammen bist, da wäre doch ein wenig Selbstliebe angebracht, oder?

Die meisten Menschen verbringen Ihre Me-Time aber trotzdem noch überwiegend mit Anderen. Oder lenken sich in ihrer Freizeit mit Oberflächlichkeiten ab. Ich hab schon erlebt, wie Menschen regelrecht vor sich selbst geflüchtet sind, weil Sie einfach nicht aus Ihrer Komfortzone raus wollen.

Me-Time, bedeutet für mich, mir bewusst Zeit für MICH zu nehmen, um Dinge ALLEINE zu tun, die mich mit mir selbst verbinden und mich fühlen lassen, wer ich wirklich bin, die meinem Körper und meiner Seele gut tun und mir Kraft schenken. 

Natürlich ist sie auch zum Abschalten und Entspannen da, was meiner Meinung nach auch gelernt sein will. 

Schaltet man wirklich ab, wenn man sich in den Social Media tümmelt, um anderen Leuten beim (mehr oder weniger) leben zu zu sehen? Oder wenn man sich in irgendeinem Ballerspiel die Finger wund hämmert? Wenn man keine Party versäumt und seine Sorgen versucht im Alkohol zu ertränken, oder sich mit diversen Drogen volldröhnt?

Ich nenne das "Überlagerung", "Flucht" und "Angst".

Leider lebt die Menschheit viel zu viele von diesen schlechten Gewohnheiten immer wieder aus und denkt auch noch dass sie gut tun und glücklich machen. Am Ende kommt aber dann doch die traurige Ernüchterung, dass das Alles nicht den gewünschten Effekt bringt. 

Und so spielt sich das Leben bei vielen, wie eine Endlosschleife ab und Unzufriedenheit, Desinteresse, Konkurrenzdenken, Depressionen, Krankheit, Einsamkeit und Hass machen sich breit. 

Nebenwirkungen die mittlerweile schon durch unsere anerzogenen Glaubenssätze die halbe Menschheit heimsuchen. 

Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn jeder Mensch, seine Me-Time wirklich als Kraftquelle nutzen würde und sie bewusst betreiben würde, die Welt ein weitaus besserer, zufriedenerer, harmonischerer und friedlicherer Ort sein würde und sich die meisten Sorgen und Probleme in Luft auflösen würden. 

Ein mir sehr nahe stehender Mensch hat vor kurzem zu mir gesagt, dass man das nicht von heute auf morgen ändern kann, weil es nicht so leicht sei. DOCH ist es! Entscheide Dich dafür glücklich zu sein! Entscheide dich dafür Dich selbst zu lieben! Entscheide Dich dafür etwas nur für Dich alleine zu tun! Entscheide dich dafür Dir Zeit für Dich zu nehmen! Laufe nicht vor Dir selbst weg!

Mache es JETZT, nicht später, nicht nächste Woche, nicht wenn du Mal Lust hast.

DU bist der wichtigste Mensch in DEINEM Leben!

Und DU entscheidest IMMER ob du dich mies fühlst oder glücklich! 

So einfach ist das. 

Manchmal muss ich mich auch wieder daran erinnern, dass ich mich nicht in Endlosschleifen oder Oberflächlichkeiten verlieren will, weil natürlich auch in mir die Glaubensätze noch stark verwurzelt sind, aber ich kann euch sagen, es fühlt sich grandios an, immer wieder zu mir selbst zurück zu finden und zu erkennen dass ich mein Wohlbefinden selbst in der Hand habe.

Wie verbringe ich also nun meine Me-Time?

- Ich bin eine absolute Badefee. Ich könnte quasi stundenlang in der Wanne liegen, allerdings habe ich mir mittlerweile angewöhnt dabei eine Badewannen-Meditation zu hören. Mega entspannend und ich bin mir sicher, wer lieber duscht, findet mit Sicherheit auch eine Dusch-Meditation. 

- Hauptteil meiner Me-Time ist natürlich Meditation

Yoga hat auch einen mega Spaßfaktor, sollte aber definitiv öfter auf meinem Me-Time-Plan stehen.

- Was ich unheimlich mag ist Stille, meinen Hund dabei beim Schlafen beobachten und einfach Mal an nichts denken, sämtliche       Geräuschpegel eleminieren und den Kopf abschalten. 

- Regelmäßige Selbstreflektion nutze ich, um ständig neue interessante Seiten an mir zu entdecken und mir dabei neue Ziele zu setzen.

- Der ein oder andere Beauty-Tag darf da auch nicht fehlen. Angefangen bei Maniküre, Haare färben und schnippeln, bis zur Pediküre ist alles dabei.

- Wovon ich als Serien-Junkie nie genug bekomme, dürft Ihr gerne erraten. Und ich mache meinen Serienmarathon auch tatsächlich am liebsten allein, weil ich dann auf niemanden warten muss beim Weiterschauen. 

- Meine kreative Ader lebe ich beim Malen und Basteln aus, allerdings grösstenteils eher in der kalten Jahreszeit.

- Voller Stolz darf ich auch eine beträchtliche Hörbuchsammlung mein Eigen nennen, Kategorien Mindset, Universum, Philosophie, Persönlichkeitsentwicklung, Gesundheit und Verschwörungstheorien. 

- Last but noch least natürlich das Schreiben. Es fühlt sich jedes mal an, als hätte ich mir förmlich was von der Seele geschrieben und ist somit sehr befreiend.

Mein Fazit:

Me-Time ist, wenn sie bewusst praktiziert wird eine Wohltat für Deine Seele, eine Zeitinvestition die sich ohne Frage mehr als positiv auf Deine mentale und körperliche Gesundheit, Dein Wohlbefinden, Stressabbau und Dein ganzes Leben auswirkt. 

 

 

 

 

 

 

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